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Nachwuchs-Training im Quellness & Golf Resort Bad Griesbach: Wo die Kleinen ganz groß rauskommen

Circa 60 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren trainieren jeden Mittwoch in drei Gruppen auf der Anlage in Brunnwies. Auf dem Chervó Junior Golf Course, einem ausschließlich für Kinder ange-legten Sechs-Loch-Platz, sowie dem Junior Golf Park finden die Stars von morgen optimale Trainings-bedingungen. Das Equipment wird gestellt, die Kids müssen nur Lust am Spiel mitbringen. Von Beginn an, seit 1991, wird im Golf Resort besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsförderung gelegt. Es gibt das regelmäßige Kindertraining, eigene Turniere und die Clubmeisterschaft sowie ein Golfcamp mit Übernachtung in den Sommerferien. 

Außerdem bietet das Golf Resort betreute Ferienkurse für Kinder und Jugendliche aller Spielstärken an – vom Anfänger bis zur Handicap-Verbesserung.

Zuständig für das Kinder- und Jugendtraining im Golf Resort sind die Golfpros Simone Uka und Denis Prössel zusammen mit den Azubis. Auch Simone Uka hat ihre Golfkarriere im Nachwuchstraining des Resorts gestartet – inzwischen trainieren ihre beiden Töchter bei ihr.

"Der Schwerpunkt in unserem Training liegt auf der Vermittlung der Grundtechnik. Das große Ziel ist die Hinführung zu Abzeichen und Platzreife. Und dann wäre es natürlich schön, wenn es weitergeht und sie an Turnieren teilnehmen“, berichtet Simone Uka. „Das Allerwichtigste sind jedoch der Spaß am Spiel, die Entstehung von neuen Freundschaften auf dem Golfplatz, das Teambuilding und einfach die Freude am Golfen.“ Um das zu vermitteln, werden auch mal Geschicklichkeitsspiele aufgebaut, die Kinder können mit Golfbällen auf Torwände zielen oder in Badewannen chippen.

Trotz der abwechslungsreichen Spiele ist es für alle das schönste Gefühl, wenn sie beim Abschlag den Ball richtig treffen und er weit fliegt – wie bei erwachsenen Golfern eben auch. Der sechsjährige Maxi Bichlmeier ist über seine Eltern zum Golf gekommen. „Es wäre natürlich schön, wenn wir zu dritt zum Spielen gehen könnten. Denn seitdem Maxi auf der Welt ist, haben meine Frau und ich nur eine passive Mitgliedschaft“, berichtet Papa Wolfgang Bichlmeier. Der Zeitaufwand für den Sport sei mit Arbeit und einem Kleinkind bei ihnen einfach zu groß. Seit über zehn Jahren sind die Bichlmeiers Mitglieder im Golf Resort Bad Griesbach. Als der Aidenbacher seinen Sohn einmal mit zu den BMW International Open nach München-Eichenried genommen hatte, war der Knirps begeistert – zumal er von einem Pro dessen Handschuh geschenkt bekam. Danach ging’s ins Golftraining. Inzwischen steht Maxi selbst mit voller Ausrüstung auf dem Platz – mindestens einmal in der Woche. Denn neben dem Training am Mittwoch geht Maxi jeden Sonntag auf den Chervó Junior Golf Course in Brunnwies. „Am liebsten mag ich das letzte Loch auf dem Chervó. Davor liegt ein Graben und ich kann richtig hochschlagen“, berichtet er begeistert. „Da schaffe ich es mit einem Schlag aufs Grün.“ Während der Corona-Zeit spielte der Sechsjährige im heimischen Garten mit Lochbällen. Nun geht es endlich wieder auf den Golfplatz.

Endlich wieder auf dem Golfplatz ist auch Lena Geier. Die Zehnjährige ist ebenfalls ein Gewächs des Golf Resorts Bad Griesbach – und was für eines! Die Kühbacherin ist ein absolutes Ausnahmetalent im Golfsport. Nach ihrem Einstieg im Kinder- und Jugendtraining übernahm sie Pro Denis Prössel vor rund fünf Jahren: „Lena kam schon mit einem ziemlich perfekten Schwung zu mir. Sie ist eine große Aus-nahme mit dieser Technik, die sie bereits mitgebracht hat. Jetzt gilt es, die Technik immer noch ein bisschen weiter auszubauen.“ Und daran arbeitet Lena ehrgeizig.

Im vergangenen Jahr gewann die Schülerin alle gespielten Turniere in ihrer Altersklasse. Und zwar national wie international. Sie wurde unter anderem Süddeutsche Meisterin sowie Siegerin der Euro-pean Championships. Auch nach der langen Zwangspause in diesem Jahr erwischte sie einen Traumstart in die Saison (siehe Kasten). Inzwischen trainiert auch ihr siebenjähriger Bruder Lukas in Bad Griesbach. Zusammen mit den anderen golfbegeisterten Kindern. Denn egal, wie ernsthaft die Golfkarriere in den kommenden Jahren verfolgt wird, wichtig ist doch, dass es Spaß macht. Wie bei Maxi Bichlmeier. „Ein-mal hatte sich Maxi den kleinen Finger gebrochen. Am meisten hat ihn gestört, dass er nicht Golfspielen und somit nicht wieder Trainingsweltmeister werden konnte“, sagt sein Vater. Es macht halt so viel Spaß dieses Golf. Und genau das ist das Wichtigste.