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Pfarrkirche St. Jakob

Die spätgotische Pfarrkirche St. Jakob in Frontenhausen

Der prächtige spätgotische Backsteinbau der Pfarrkirche St. Jakob wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Von der gotischen Ausstattung ist nur ein Glasfensterteil von 1521, zwei Holzplastiken im Hochaltar und vier Holzreliefs an der Kanzel erhalten.

Was haben Santiago de Compostela und Frontenhausen gemeinsam?

Natürlich den Heiligen Jakob oder Santiago wie er auf Spanisch heißt, also den Heiligen Apostel Jakobus den Älteren. Er ist der Patron Spaniens und eben auch von Frontenhausen, sowie der Pilger, dazu aber später. Der Heilige Jakob war Apostel, Zeuge der Verklärung auf dem Berg Tabor und der Geschehnissen im Garten Gethsemane. Um Ostern des Jahres 43 oder 44 n. Chr. starb er, durch das Schwert als erster der Apostel den Märtyrertod wie er im Altarbild mit seinem Attribut, der Jakobsmuschel darstellt wird. Nach einer Legende ist sein Leichnam nach Santiago de Compostela gekommen und auch dort bestattet worden.

Bereits im 9. Jh. n. Chr. setzte zu seiner Grabstelle eine lebhafte Wallfahrt ein, die auf dem Pilgerweg viele Jakobskirchen entstehen ließ. Auch unsere Jakobskirche liegt auf einem Pilgerweg, dem zwischen Regensburg und dem bedeutendsten bayerischen Wallfahrtsort in Altötting. Schon von weiten begrüßt der schlanke Turm mit seinem Spitzhelm Besucher und Bewohner sowie alljährlich viele tausend Pilger, die in Frontenhausen auf dem Weg zur schwarzen Madonna in Altötting halt machen.

Die Mariensäule

Die Verbindung von weltlichem Markt und christlicher Ortsgeschichte repräsentiert auch die Mariensäule, die 1874 aufgestellt wurde. 1867 hatte sich ein Mariensäulen- und Verschönerungsverein gebildet, der die Idee verwirklichen half. Die neuzeitliche Aufstellung der Säule fand 2009 statt.

freier Eintritt

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