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Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Haindling

Der gotische Kirchenbau der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Haindling wurde erstmals 1333 urkundlich erwähnt. Unter Abt Hieronymus II. Feury, der von 1609 -22 im Kloster St. Emmeram wirkte, wurde die Wallfahrtskirche im Geiste der Gegenreformation modernisiert. Er ließ die Türme beider Kirchen aufstocken.

Ein Jahrhundert später erfolgte unter den Äbten Wolfgang Mohr und Anselm Godin der Umbau der Marienkirche zu einer großen Wandpfeileranlage, mit prächtiger Barockausstattung. Dabei wurden die mittelalterlichen Umfassungsmauern mitverwendet und der Turm beibehalten. Die Ausführung der Maurerarbeiten übernahm der Geiselhöringer Maurermeister Johann Pfättinger/Pfäffinger. Auch die übrige Ausstattung lag ausschließlich in den Händen einheimischer Handwerker und Künstler.

Barocker Umbau der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrtin Haindling

1722 feierte man die Konsekration des barocken Umbaus. Dieser Barockbau der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Haindling hat sich in seinen Ausmaßen bis heute erhalten. Seine originale Ausstattung erlitt jedoch im Jahr 1816 durch den Einsturz der Decke im Langhaus den bedauernswerten Verlust von einem Großteil der Fresken. Die Decke des Kirchenschiffes wurde nach dem Einsturz und der darauffolgenden Wiedereinwölbung neu bemalt. Vier Szenen der Verherrlichung Mariens – darunter die Darstellung des Gnadenbildes über einer Ortsansicht von Haindling – begleiten in den Stichkappen Engel mit dem Ave Maria auf Spruchbändern.

Die Kreuzkirche

Um die Beliebtheit der Marienwallfahrt in Haindling noch mehr zu fördern, erweiterte man im Spätmittelalter die Anlage durch die Kreuzkirche. Die Bausubstanz stammt zum Teil aus der Zeit um 1480. Konkrete Hinweise über die Anfänge sind jedoch nicht überliefert. Abt Hieronymus II. Feury, der im Benediktinerkloster St. Emmeram zu Regensburg wirkte, ließ die Kreuzkirche ab 1621 im Geiste der Gegenreformation völlig erneuern und die Türme beider Kirchen aufstocken. Die Einweihung der Kirche erfolgte am 14. September 1627.

Die Haindlinger Wallfahrt gehört zu den ältesten Marien-Gnadenstätten im Bistum Regensburg. Sie hatte schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts viele Verehrer. Vor allem aber im 18. Jahrhundert erfreute sie sich größter Beliebtheit. Davon zeugt die teilweise erhaltene, prunkvolle Ausstattung der Wallfahrtskirche aus jener Zeit. Sie wurde ausschließlich von einheimischen Künstlern und Handwerkern angefertigt. Mit dem Altar der Kreuzkirche besitzt Haindling einen der schönsten Renaissancealtäre Bayerns.

Seit über 600 Jahren pilgern die Wallfahrer den kleinen Hügel hinan zur Muttergottes von Haindling. Sie finden dort einen Ruhepunkt des Lebens und das Urbild eines Christen. Die Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg gestaltete in kunstvoller Weise das Heiligtum mit unverkennbaren Zügen ihrer eigenen Geschichte.

"Bete und arbeite!" Das Lebensprogramm der Benediktiner, die in früheren Zeiten am Wallfahrtsort wirkten, steht über dieser heiligen Stätte. Wir laden Sie herzlich ein zu einem persönlichen Gebet, zur Wallfahrt und zur Feier der Eucharistie.

Führungen in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt:

Das Entgelt für die Führung beträgt Euro 2,00 pro Person und kommt zu 100 Prozent der Wallfahrtskirche zugute.

Anmeldung im Pfarramt, Öffnungszeiten dienstags und donnerstags von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr, unter Telefon 09423/902257 oder per E-mail an haindling-wallfahrt@t-online.de.

EUR
Führung 2,00

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