Apfelstrudel mit Streuobst

Ein Rezept von Bernhard Senkmüller, Genussbotschafter der Genussregion Niederbayern.

Apfelstrudel mit Streuobst
Apfelstrudel mit Streuobst © Genussregion Niederbayern

Zum Tag der Streuobstwiesen am 26. April empfiehlt der Genussbotschafter Bernhard Senkmüller Apfelstrudel mit Streuobst, da diese Äpfel nicht nur köstlich schmecken, sondern auch besonders gesund und oft preiswert sind.

Container

Zutaten

  • Teig: 250g Mehl Type 550 und eine weitere Handvoll zum Weiterverarbeiten
  • 2 EL Öl
  • ca. 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • ca. 30g flüssige Butter und ein Pinsel
  • 1 großes oder 2 kleine Geschirrtücher
  • Schmalz, Öl oder Butter für die Backform
  • Füllung: ein gutes Kilo Äpfel von der Streuobstwiese
  • 200ml Sauerrahm
  • 100g Zucker oder Honig
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Aufguss: 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch

Zubereitung

  • Mehl und Salz mischen. Öl und Wasser hinzufügen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der nicht mehr klebt. Teig gut 10 Minuten bearbeiten, indem er auf die Tischplatte geschlagen wird.
  • Teig zudecken und bei Zimmertemperatur eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit Äpfel mit Schale schneiden und mit den restlichen Zutaten für die Füllung vermengen.
  • Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben und Teig mit einem Nudelholz hauchdünn ausrollen.
  • Großes oder zwei kleinere Geschirrtücher mit Mehl bestäuben. Teig darauf legen und gleichmäßig auseinanderziehen und eventuelle Löcher reparieren.
  • Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Teig zur Hälfte mit Semmelbröseln bestäuben, die andere Hälfte mit flüssiger Butter bestreichen.
  • Füllung dünn auf die Semmelbrösel streichen, dabei am Rand 3 Zentimeter freilassen. Ränder einrollen und den Strudel mit Hilfe des Tuches fertig wickeln.
  • Strudel mit Feingefühl in die Backform gleiten lassen.
  • Nach 20 Minuten Sahne-Milchmischung und optional restliche Butter über den Strudel gießen.
  • Weitere 20 bis 25 Minuten backen, bis goldgelb.
Guten Appetit!
Über die Esskultur verbindet die Genussregion Niederbayern den einzigartigen Charakter von Menschen, Natur und Landschaft in der Region mit zukunftsorientierten Impulsen. Gegründet 2020 durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) möchte die Genussregion Niederbayern traditionelle und moderne Aspekte der Lebensmittelproduktion aufzeigen: Welche Geschichten und Gesichter stecken hinter den Tellern, die tagtäglich vor uns stehen? Dabei hat sie es sich zum Ziel gesetzt, die Gesellschaft für die hervorragenden, niederbayerischen Lebens- und Genussmittel zu begeistern.