Gesundheit mit "grünem Gewissen": Johannesbad Gruppe will bis 2035 klimaneutral werden

Die Johannesbad Gruppe hat den schonenden Umgang mit Ressourcen zu einem Kern ihrer Unternehmensphilosophie gemacht - mit vielfältigen Initiativen, messbaren Erfolgen und umfassenden Plänen für die Zukunft.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (2.v.li.) würdigte bei einem Besuch vor Ort in diesem Jahr die Johannesbad-Unternehmensgruppe als beispielgebend in Sachen umweltfreundliche Energiekonzepte. Mit im Bild: Dr. Johannes Zwick, Vorsitzender des Aufsichtsrats (li.), Werner Weißenberger, Finanz- und Personalvorstand (2.v.re.) und Josef Wimmer, Leiter des Energie- und Nachhaltigkeitsmanagements (re.).
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (2.v.li.) würdigte bei einem Besuch vor Ort in diesem Jahr die Johannesbad-Unternehmensgruppe als beispielgebend in Sachen umweltfreundliche Energiekonzepte. Mit im Bild: Dr. Johannes Zwick, Vorsitzender des Aufsichtsrats (li.), Werner Weißenberger, Finanz- und Personalvorstand (2.v.re.) und Josef Wimmer, Leiter des Energie- und Nachhaltigkeitsmanagements (re.). © Johannesbad Gruppe

Gesundheit, Rehabilitation und Prävention sind gelebte Nachhaltigkeit im besten Sinne. Für die Johannesbad Gruppe, einen der zehn größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland, hat das Thema Nachhaltigkeit inzwischen noch einen anderen entscheidenden Aspekt: "Der Schutz der Umwelt ist für immer mehr Menschen und auch für uns als Unternehmen eine Herzensangelegenheit", sagt Markus Zwick, der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe. "Drei von vier Deutschen sagen, dass ihnen ein nachhaltiger Lebensstil wichtig oder sogar sehr wichtig ist", so Zwick. Die Johannesbad Gruppe hat sich deshalb ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2035 will das Unternehmen klimaneutral werden - und ist heute auf bestem Wege dahin. Etwa rund 2.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid spart die Gruppe heute im Vergleich zum Jahr 2012 jedes Jahr ein.

Blockheizkraftwerke als umweltfreundliche Energiekonzepte

Kernstück bei der CO2-Einsparung war der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK, Blockheizkraftwerke) zur nachhaltigen und dezentralen Energieerzeugung. Besonders die beiden Blockheizkraftwerke in Bad Füssing, die Therme und Klinik mit Strom und Wärme versorgen, gelten als Leuchtturmprojekte. Auch deshalb würdigte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei einem Besuch vor Ort in diesem Jahr die Unternehmensgruppe als beispielgebend in Sachen umweltfreundliche Energiekonzepte.

Neben dem Ausbau der Eigenstromerzeugung hat die weitere Reduktion des Stromverbrauchs die höchste Priorität.

In den nächsten Jahren setzt die Johannesbad Gruppe gemeinsam mit Experten von Siemens, dem Energiepartner des Unternehmens, auf einen weiteren "Dekarbonisierungs-Turbo". Er hat die Klimaneutralität bereits im Jahr 2035 zum Ziel.

Viele Bausteine für eine "grüne Zukunft"

Die Wärmewende bei den Bestandsgebäuden hin zur CO2-neutralen Versorgung ist derzeit nach wie vor die größte Herausforderung. Auch die kostenintensive energetische Optimierung der Gebäudehülle ist nach seinen Worten ein essentieller Baustein. Ein Pilotprojekt mit Siemens zur "digitalen Dekarbonisierung" von Gebäuden ist ein weiteres Modul. Die neue Software wird auf Basis der Gebäude- und Wetterdaten nach einer "Lernphase" den Gebäudebetrieb weiter optimieren und den Energieverbrauch nochmals senken. Zudem sollen großflächige Photovoltaikanlagen neu entstehen.

Nachhaltigkeit im Einkauf, E-Mobilität und eine nachhaltige Wäscherei

"Nachhaltigkeit ist heute in der Johannesbad Gruppe ein Querschnittsthema, das alle Bereiche des Unternehmens betrifft", betont Josef Wimmer. Dabei sollen nach seinen Worten die Mitarbeiter auf dem Weg in eine grüne, Ressourcen schonende Zukunft künftig noch stärker beteiligt werden: "Denn nur gemeinsam können wir unser großes Ziel der Klimaneutralität bis 2035 erreichen." 

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Die Johannesbad Gruppe hat den schonenden Umgang mit Ressourcen zu einem Kern ihrer Unternehmensphilosophie gemacht - mit vielfältigen Initiativen, messbaren Erfolgen und umfassenden Plänen für die Zukunft. Besonders die beiden Blockheizkraftwerke in Bad Füssing, die Therme und Klinik mit Strom und Wärme versorgen, gelten als Leuchtturmprojekte © Johannesbad Gruppe
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (2.v.li.) würdigte bei einem Besuch vor Ort in diesem Jahr die Johannesbad-Unternehmensgruppe als beispielgebend in Sachen umweltfreundliche Energiekonzepte. Mit im Bild: Dr. Johannes Zwick, Vorsitzender des Aufsichtsrats (li.), Werner Weißenberger, Finanz- und Personalvorstand (2.v.re.) und Josef Wimmer, Leiter des Energie- und Nachhaltigkeitsmanagements (re.).

Johannesbad Holding SE & Co. KG

Johannesstraße 2
94072 Bad Füssing