Kunstspaziergang in utopische Gedankenwelten

Veranstaltung im Rahmen des Festivals UTOPIA – Tafelbilder, Installationen und Multimedia – 11. September bis 03. Oktober in Straubing

Renate Haimerl-Brosch beim Aufbau ihrer Rauminstallation im Lagerhaus Erhardt
Renate Haimerl-Brosch beim Aufbau ihrer Rauminstallation im Lagerhaus Erhardt © Erich Gruber

Seit rund einem Jahr laufen die Vorbereitungen für das interdisziplinäre Festival „UTOPIA – Der neue Mensch“ in Straubing. Die Künstler und die Kultursparte Bildende Kunst freuen sich im Rahmen des Festivals zur Teilnahme eingeladen worden zu sein. Seit der 1. Veranstaltung im kleineren Kreis im Herbst 2021 ist die Gemeinschaft Bildender Künstler beschäftigt, eine außergewöhnliche Ausstellungsreihe an sechs ungewöhnlichen Orten mit ausgewählten Künstlern auf die Beine zu stellen.

Videos, Rauminstallationen, Bildhauerei und Tafelmalerei

Herausgekommen ist ein Kunstspaziergang, der am „lost place“, dem Lagerhaus Erhardt in der Bahnhofstraße hinter der AOK seinen Anfang nehmen wird. Dort werden 13 namhafte Künstlerinnen und Künstler auf Grund der Größe und der Beschaffenheit des Areals Videos und Rauminstallationen zeigen. Der nächste Ort des Kunstspaziergangs ist dann die Kirche St. Veit in der Steinergasse mit einer APE-Installation des Straubinger Objektkünstlers Markus Eberl. Der Weg führt im Anschluss weiter in den idyllischen Weytterturm. Dort findet eine in die Großveranstaltung eingebettete Themenausstellung von Mitgliedern der Gemeinschaft Bildender Künstler zum Festivalgedanken statt. Maler, Grafiker und Fotografen zeigen dort Acryl-, Öl- oder Aquarellmalerei sowie Zeichnungen, Collagen und Fotoarbeiten.

Dechanthof und Herzogschloss als weitere ungewöhnliche Kunstorte

Nur um die Ecke befindet sich in der Bürg auch der Dechanthof. Kabinenartig strukturiert haben hier 13 Bildhauer und Objektkünstler sowie das Kreativ Kollektiv die Möglichkeit Skulpturen, Objekte und Installationen zu präsentieren. Den Abschluss des Spaziergangs bildet eine Doppelausstellung im Herzogschloss: In der Dürnitz (Zugang von der Donaupromenade) wird Erich Gruber mit einer dreiteiligen Boden- und Wandinstallation vertreten sein. In der Schlosskapelle, die man über das wunderschöne Ambiente der Reitertreppe erreichen kann, findet die Ausstellungsreihe mit einer monumentalen Arbeit der diesjährigen Preisträgerin der Ritter-Stiftung Notburga Karl  in dem im 15. Jahrhundert neu gebauten Kapellenschiff ihr Ende. 

Ausstellungsreihe als Kunstspaziergang

Die Ausstellungsreihe ist als Kunstspaziergang konzipiert und wird am Sonntag, den 11. September um 14 Uhr eröffnet. Sie dauert bis einschließlich 03. Oktober und ist Samstag, Sonntag und am Feiertag von 14-17 Uhr geöffnet. Um 14:30 Uhr wird jeweils ein geführter Kunstspaziergang angeboten.

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